Biendl Reisen Partner der Straubing Tigers

Wir fahren die DEL Mannschaft der Straubing Tigers zu allen Auswärtsspielen

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Auszug aus dem Straubinger Tagblatt vom 19.03.2010

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„Dieses Jahr war es wirklich schlimm“
Gsottberger und Co. kutschierten Tigers 30000 Kilometer durch die Republik
(wel) Wenn sich heute morgen um 9.30 Uhr der Mannschaftsbus der Straubing Tigers in Richtung Düsseldorf in Bewegung setzt, dann stehen für Mannschaft, Trainer und Betreuer die letzten rund 1100 Kilometer auf Reisen in dieser Saison an.
Insgesamt waren die Tigers in dieser Spielzeit etwa 30 000 Kilometer zu Auswärtsspielen unterwegs, rund 420 Stunden verbrachte man alleine als reine Fahrzeit auf den Straßen der Republik.
Und für die Fahrer war diese Spielzeit eine ganz besondere Herausforderung. Denn an solch einen Winter kann sich Richard Gsottberger jun. von der Firma Biendl-Reisen mit seinem Team nicht erinnern. „Dieses Jahr war es wirklich schlimm. Scherzhaft habe ich vor der Saison gesagt, dass es früher in der Oberliga viel schlimmer war, als wir immer ins tief verschneite Allgäu fahren mussten.“ Aber in diesem Jahr musste man ab Dezember fast stetig mit den Tücken des Winters kämpfen, den Auftakt machte hierbei das Auswärtsspiel in Krefeld. Ein Wintereinbruch, den man im Westen der Republik nicht gewohnt war, mit tief verschneiten Autobahnen und in Städten querstehenden Autos. Und so ging es immer weiter: Blitzeis in Berlin, Eisregen in Wolfsburg, Autobahnen, in denen es nur im Schritttempo vorwärts ging usw.
„Aber wir haben die besten Busfahrer der Liga, da brauchen wir uns keine Sorgen machen“, lacht Verteidiger Stephan Wilhelm. Und in der Tat: Unfallfrei lief die Saison für die Tigers ab. Und auch pünktlich kam man zu jedem Spiel an. Auch das ist nicht unbedingt selbstverständlich, so gab es in dieser Spielzeit in der DEL zwei Spiele, die später beginnen mussten, weil die Gastmannschaft im Stau stand. „Bei weiten Strecken fahren wir ja häufig einen Tag früher oder so zeitig weg, dass wir genügend Puffer haben“, erklärt Gsottberger. Da der Kampf um die Pre-Playoffs für die Tigers bereits beendet ist, spart man sich beim letzten Auswärtsspiel die Übernachtung und reist – ebenso wie am vergangenen Sonntag nach Iserlohn – am Spieltag an.
Stolz ist man bei den Tigers und der Firma Biendl-Reisen auf den nach dem Aufstieg speziell gestalteten Tigers-Bus. „Da sind viele ganz stolz drauf, wenn sie bei Ausflugsfahrten in diesen Bus einsteigen dürfen“, erzählt Gsottberger. Denn der Bus ist natürlich zwischendurch auch im normalen Betrieb im Einsatz.
An Komfort fehlt es den Spielern bei ihren Reisen nicht – und auch für die Busfahrer ist es in der DEL deutlich entspannter als zu Zeiten in Liga zwei oder drei. „Man merkt schon, dass das Umfeld viel professioneller ist. Man hat reservierte Parkplätze direkt am Stadion oder vor der Kabine, die Zufahrten sind großräumig und bequem. Das ist schon viel angenehmer als früher“, weiß Gsottberger.
Aber genauso, wie Spieler ihre speziellen Lieblingsstadien haben, so hat auch Richard Gsottberger einen Ort, wo er nicht so gerne hinfährt: Das Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg. „Die Zufahrt dort ist sehr eng, eher ein Fußgängerweg, mit Bäumen links und rechs, der auch noch steil bergab geht. Für die Fahrer ist das eine echte Herausforderung.“
Am Samstag morgen gegen fünf Uhr endet dann auch die Saison für Gsottberger und seine Mannen von Biendl-Reisen. Während die Spieler müde ins Bett fallen, muss erst noch der Bus auf Vordermann gebracht werden und dann geht es in die wohlverdiente Sommerpause. Die freilich ist arbeitsreich, denn die normale Arbeit geht natürlich weiter. Aber wie bei den Fans ist auch bei Richard Gsottberger die Vorfreude spätestens ab August groß, dass es wieder losgeht. „Man ist schließlich mit Herzblut dabei.“